Saison 2016/2017
Saison 2016/2017
FSV Bad Windsheim
FSV Bad Windsheim 

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FSV Bad Windsheim e.V.
Walkmühlweg 2
91438 Bad Windsheim

 

www.fsv-badwindsheim.de



Spielbericht BZL 2

FSV Bad Windsheim – Spvgg Roth 4:0 (0:0)

 

Bad Windsheim (ba). Gegen das ersatzgeschwächte Schlusslicht, die Spvgg Roth, tat sich der FSV Bad Windsheim lange schwer und konnte am Ende dann doch einen klaren Sieg einfahren und somit die Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter am Leben halten. Die erste Spielhälfte war wahrlich nichts für Fußballästheten. Die Gäste, bei denen ihr Trainer Wolfgang Ihlow mit seinen 48 Jahren als Auswechselspieler geführt wurde, überließen dem FSV weitestgehend das Feld. Mit den sich bietenden Räumen konnten die Kurstädter jedoch kaum etwas anfangen. Die Pässe gerieten zu ungenau und einen richtigen Zug zum Tor ließ man vermissen. So musste für die erste gute Aktion eine Ecke herhalten, welche dann Stefan Blank an den Außenposten köpfte (9.). Bei den vereinzelten Entlastungsangriffe mangelte es der Spvgg auch an Zielstrebigkeit sodass FSV Keeper Gerhart Schöller einen weitestgehend ruhigen Nachmittag verleben durfte.. In der 38. Minute kamen die Gäste mit einem Angriff mal fast durch, doch eine Abseitsposition machte die Chance zunichte.

Eigentlich hätte der FSV mit einer Führung in die Kabine gehen müssen, doch nachdem Andreas Krahmer flankte köpfte Jochen Jakob nur an die Latte und den Abpraller setzte Frank Hartlehnert aus fünf Meter über das Tor. Der zur Beruhigung der Nerven benötigte Führungstreffer für den FSV gelang dann kurz nach Wiederanpfiff. Johannes Kretschmer fand mit einem langen Ball in den Strafraum Peter Weglehner, der nach guter Ballannahme ins kurze Eck zum 1:0 einschoss (48.). Kurios wurde es in der 63. Minute als Stefan Blank nach einer Ecke die Latte anvisierte und dann Peter Weglehner im Nachsetzten auch per Kopf an Roths TW Sitzmann und der Latte scheiterte. In der 73. Minute stand dann Peter Weglehner genau richtig, als er eine Flanke von Jochen Jakob mit dem Oberschenkel über die Torlinie bugsieren konnte. Mit dem zweiten Treffer war dann der Wiederstand der Gäste nun etwas gebrochen und so konnte der FSV seine Überlegenheit noch in zwei weitere Tore ummünzen. Beim dritten Gegentreffer, sah der ansonsten beste Rother, Torwart Sitzmann etwas unglücklich aus. Der eingewechselte Denis Stierhof dribbelte sich durch den Strafraum und der alles andere als scharfe Außenristschuss von Stierhof rutschte ihm durch die Finger und rollte so über die Linie. Sehenswert war aber dann der Schlusspunkt in der 88. Minute durch Dustin Lunz, der nach schönem Doppelpass mit Stierhof frei vor dem Tor zum 4:0 vollenden konnte. Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den FSV in der Heimpartie gegen den Schwabach 04 (Anpfiff 18:30) wieder um wichtige Punkte.

 

Spielbericht BZL 2

FSV Bad Windsheim – SC Mosbach 1:1(0:0)

Bad Windsheim (ba). Bis sieben Minuten vor Ende der Partie sah es nach dem im Vorfeld gewünschten „dreckigen Sieg“ für den FSV Bad Windsheim aus, doch ein Moment der Unachtsamkeit führte noch zum Ausgleich. Mit dem dritten Heimunentschieden in Folge bewegt sich der FSV immer mehr in Richtung Kreisliga. Die Partie zwischen den beiden Kontrahenten war keines für Fußball-Ästhethen. Vor allem der FSV hatte in der ersten Spielhälfte Probleme im Spielaufbau. Des öfteren nahmen die Verteidiger den einfachen Weg und schlugen das Leder schnörkellos nach vorne. Die Zweikampfführung im Mittelfeld war dann auch eher als Rustikal einzustufen. Die Aktionen der Mosbacher Elf wirkten Anfangs leichtfüßiger und verzeichneten auch die ersten Chancen. In der 14. Minute hatte Marco Antretter in zentraler Position etwas Raum, seinen Flachschuss wehrte FSV-Keeper Gerhart Schöller per Fußabwehr zur Ecke ab. Die Gastgeber brachten in der 24. Minute ihren ersten strukturierten Angriff zustande als über den rechten Flügel Patrick Leibner freigespielt wurde, an seiner scharfen Flanke aber Stefan Blank vorbeisegelte. Kurzdarauf wurde Frank Hartlehnert von Johannes Strobel in zentraler Position angespielt, doch ein Haken zu viel und so sprang nur ein Eckstoß für den FSV heraus. Kurz vor der Pause wurde mal Mosbachs Toptorjäger Marcus Baumann gut in Szene gesetzt, doch FSV-Schlussmann Schöller verkürzte den Winkel und wehrte so die gute Gelegenheit ab. Optimal startete dann die zweite Spielhälfte für den FSV. Der eben eingewechselte Peter Weglehner bekam von Frank Hartlehnert den Ball quergelegt und über den Innenpfosten markierte Weglehner das 1:0 (49.). Die Führung gab der Heimelf dann merklich Aufwind. Die Zweikämpfe wurden viel besser bestritten und die Mosbacher Akteure viel effektiver attackiert. Nun mussten sich die Gäste vermehrt mit Foulspielen helfen lassen. So kam der FSV auch zu zwei Freistößen in aussichtsreicher Situation, aber weder Jochen Jakob noch Marco Thürauf brachten den Ball über die Mosbacher Mauer in Richtung Tor. Die Ecken des FSV waren da schon gefährlicher. In der 64. Minute verlängerte Stefan Blank einen Eckstoß von Thürauf auf Johannes Kretschmer, doch dieser geriet in Rücklage und jagte den Ball über die Latte. Dann konnte der Gast etwas für Entlastung sorgen und spezielle FSV-Keeper Gerhart Schöller musste bei den weiten Bällen in die Spitzen ein ums andere Male aufmerksam klären. Sein Gegenüber Daniel Hessler konnte sich in der 73. Minute auszeichnen, als er einen Kopfball von Daniel Kirchberger mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken konnte. In der 82. Minute war dann der FSV etwas zu schlafmützig. Ein Freistoß der Gäste aus dem rechten Halbfeld wurde schnell auf die andere Spielhälfte gespielt, wo Mosbachs Kapitän Thomas Ballbach nicht energisch genug angegriffen wurde, sodass sein verdeckter Schuss im langen Eck einschlagen konnte. Dann wurde es nochmals hektisch als Johannes Kretschmer auf dem Weg zum Tor von Keeper Hessler knapp vor der Strafraumline klar umgegrätscht wurde aber SR Krug (Hilpoltstein) kein Foulspiel gesehen haben wollte. In der Schlussphase hatte der FSV dann nicht mehr die Energie den Siegtreffer zu erzwingen und stand am Ende dann wieder nur mit einem sehr enttäuschenden Punktgewinn da.

 

 

Spielbericht BZL2

FSV Bad Windsheim – 1.FV Uffenheim     3:3 (2:3)

Bad Windsheim (ba). Erneut verpasste es der FSV Bad Windsheim im Abstiegskampf einen dringend benötigten „Dreier“. Einzufahren. Im gutklassigen und spannenden Derby gegen den 1.FV Uffenheim musste man sich mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. In Anbetracht der Tatsache, dass ,der FSV fast die komplette zweite Spielhälfte in Unterzahl agieren musste und einen Rückstand aufholte, kann man zwar von einem Punktgewinn sprechen, doch dieser ist im Abstiegskampf eigentlich zu wenig. Vor einer stattlichen Kulisse von 180 Interessierten ging die Partie ohne Abwarten temporeich los. In der 4. Minute konnte sich Marco Volkert in einem mit Haken und Ösen geführten Laufduell gegen Daniel Kirchberger bis zur Grundlinie durchsetzen und dann mit Übersicht seinen Spielertrainer Michael Volkamer bedienen, der aus fünf Meter zum 0:1 einschieben konnte. Auf der anderen Seite ging es dann in der 9. Minute knapp zu als nach Freistoßflanke von Marco Thürauf der Kopfball von Johannes Kretschmer am Tordreieck vorbeistrich. In der 16. Minute merkte man mal wieder, dass beim FSV ein echter Knipser fehlt. Nach Flanke von Patrick Leibner legte Oliver Jakob per Kopf im Fünfmeterraum quer, aber Peter Weglehner kam einen Schritt zu spät. In der 22. Minute hätte der Ausgleich für die Badstädter eigentlich fallen müssen, als nach einer Ecke Peter Weglehner den Ball gut in den Strafraum auf Andreas Krahmer hob, doch dieser setzte seinen Heber über Uffenheims TW Drumm aufs Tornetz. Der längst fällige Ausgleich gelang dann dem FSV per Foulelfmeter. Frank Hartlehnert zog in den Strafraum und wurde von Sven Lenhart von den Beinen geholt. Kapitän Stefan Blank übernahm dann Verantwortung und verwandelte zum 1;1. Erst nach 35 Minute näherten sich die Gäste mal wieder dem FSV-Gehäuse, als ein Freistoß von Uwe Bößendörfer aus 25 Meter knapp am Pfosten vorbeistrich. Ein Freistoß für die Lunz-Elf war dann der Ausgangspunkt für die 2:1 Führung in der 45. Minute. Marco Thürauf brachte das Leder auf den langen Pfosten und nach Kopfballablage von Peter Weglehner drückte Andreas Krahmer den Ball über die Linie. SR Rene Kohl, der mit seiner ruhigen und sachlichen Art das Derby gut im Griff hatte, zeigte dann zwei Minuten Nachspielzeit an, aber die Gäste in Persona von Marco Volkert benötigte nur 60 Sekunden um zwei fulminanten Treffer zu erzielen. Kurz nach dem Anstoß des Gegentreffers hatte Volkert rund 25 Meter vor dem Tor etwas Raum und diesen nutze er mit einem Vollspannstoß ins lange Eck. Als dann kurz nach dem nächsten Anstoß der FSV den Ball wieder verlor gelang der Ball auf halbrechts zu Marco Volkert, allerdings in Abseitsverdächtiger Position, und schon wieder zappelte der Ball im Netz der Gastgeber. Anstatt mit einer Führung in die Pause zu gehen gingen die FSV-Akteure konsterniert in die Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff der nächste Rückschlag für den FSV. Der bereits mit einer Gelben Karte vorbelastete Peter Weglehner ging an der Seitenauslinie zu ungestüm in einen Zweikampf und sah dann für sein Foulspiel die Gelb-Rote Karte (47.Minute). Aber in Unterzahl konnte der FSV seine Grundordnung gut behalten und die zwar nun aktive Uffenheimer Elf konnte sich in der offensive nur schwer in Szene setzen. In der 55. Minute musste sich der an diesem Tag wieder sehr aufmerksam agierende FSV-Schlussmann Gerhart Schöller bei einem Freistoß von Uwe Bößendörfer lang machen um den Ball über die Latte zu lenken. Der Weg zum Torerfolg führte an diesem Tag beim FSV über Standardsituationen, o auch beim dritten Treffer in der 61. Minute. Eine Ecke des FSV wurde von der Gästeabwehr auf Jochen Jakob verlängert der nach schöner Annahme mit einem Schuss ins obere Eck zum umjubelten 3:3 erfolgreich war. Dem FV Uffenheim bot sich in der 76. Minute dann nochmals die Chance das Spiel für sich zu entscheiden, als Selim Karabulut von der Strafraumlinie freistehend am Pfosten vorbeizielte. In der Schlussphase investierte der FSV, trotz Unterzahl, mehr um vielleicht doch den finalen Treffer zu setzen. Hochkarätige Torchance ergaben sich aber trotz dreier frischer Kräfte nicht mehr. Als dann in der 92 Spielminute der letzte Freistoß des FSV im Torauslandete war das dritte Unentschieden aus den letzten fünf Partien perfekt.

 

Spielbericht BZL 2

TG Roth – FSV Bad Windsheim    2:2 (1:1)

Roth (ba). Der FSV Bad Windsheim erkämpfte sich beim Tabellendritten einen Punkt der aber mit einem bitteren Beigeschmack versehen war. Mit Peter Weglehner verletzte sich früh in der Partie ein weiterer Stürmer der FSV-Elf und nach Spielende bestätigte SR Sebastian Diesel (Spardorf) seine mäßige Leistung mit der Roten Karten für Marco Thürauf ohne ersichtliche Begründung. Aber erstmal der Reihe nach. im schmucken Leoni-Sportpark der TSG Roth sahen die knapp 100 Zuschauer keine besonders hochklassig Partie. War ja eigentlich auch klar, da der speziell in der Offensive ersatzgeschwächte FSV sein Hauptaugenmerk auf die Verteidigung setzen musste.   So bekam der Gastgeber erstmal die Aufgabedes Spielaufbaus zugeschoben. Mit vielen Guten Flankenwechsel , meist auf den agilen Niklas Meier, ergaben sich auch gute Angriffe, die dann im Endeffekt aber ohne echte Torchancen endeten. Beim Versuch einen langen Ball in den Strafraum der Rother zu erreichen zerrte sich in der 18. Minute Peter Weglehner und musste dann auch gleich ausgewechselt werden. Anscheinend war dann bei der kurz danach folgenden Ecke die FSV Defensive noch nicht ganz bei der Sache, denn sonst hätte Roths Kapitän Tevfik Cengiz nicht so unbedrängt den Eckstoß per dropkick unter die Latte zum 1:0 platzieren können (20.). Den Unmut der Bad Windsheimer Spieler und Anhänger zog sich das SR-Gespann dann in der 30. Minute zu als ein tackling von Daniel Kirchberger seitlich vor der Strafraumlinie geschah, aber SR Diesel auf Strafstoß entschied. Roths Kapitän Cengiz trat an und platzierte das Leder rechts neben das Tor. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Gäste ermöglichte dem FSV den Ausgleich. TSG Verteidiger Meißner ging nicht entschlossen in einen langen Ball, sodass der für Weglehner eingewechselte Andreas Krahmer sich den Ball schnappen konnte und nachdem er auch noch TW Hofmann umkurvte zum 1;1 einschieben durfte. Kurz vor der Pause hätte Andreas Krahmer fast noch nachgelegt, als er von Jochen Jakob bedient im Strafraum abzog, doch Roths Keeper mit den Fingerspitzen den Schuss noch zur Ecke lenken konnte. Wenigen Minuten nach Wiederanpfiff geriet der FSV dann wieder auf Betriebstemperatur, als Krahmer wieder nach einer Unsicherheit der Gästeabwehr an der Strafraumlinie zu Fall gebracht wurde. Hier entschied nun SR Diesel nur auf Freistoß für den FSV. Der anschließende Versuch von Johannes Kretschmer landete in der Mauer der Gastgeber. Der FSV ließ sich nun aber nicht so leicht entmutigen und suchte weiter seine Chancen in der nun offen geführten Begegnung. Weiterhin war für die TSG Windsheims Andreas Krahmer ein ständiger Unruheherd der die Abwehr zu Fehlern zwang. So in der 55. Minute als einen langen Ball erlief aber dann sich im Strafraum beim umkurven von TW Hofmanndas Leder vom Fuß nehmen ließ. Richtig auszeichnen konnte sich dann auch FSV Keeper Gerhart Schöller als er sich beim einem Schuss von Felix Hintersteiner lang machen musste. In der 67. Minute zeigte er dann sein Können bei einem Kopfball von Roths TEvik Cengiz, den er um den Pfosten lenken konnte. Der FSV sah dann seine Felle in der 75. Minute davon schwimmen als Felix Hintersteiner die TSG mit einem perfekt in den Winkel getretenen Freistoß mit 2:1 in Führung brachte. Eine Antwort hatte der FSV jedoch noch parat. Wenn es nicht spielerisch geht dann wenigstens mit der Brechstange. Hamed Naim brachte eine Ecke vors Tor, wo sich FSV-Kapitän mit aller Vehemenz in das Luftduell stürzte und per Kopf durch die Beine von TW Hofmann zum 2:2 erfolgreich war. (82.). In den Schlusssminuten kratzte der FSV noch alle Energie zusammen um den Laden hinten dicht zu machen und hatte sogar bei dem einen oder anderen gut vorgetragenen Konter mit etwas mehr Glück noch den „Luck Punch“ setzen können. Am Ende war man dann eigentlich beim FSV mit dem einen Zähler und den beiden Treffern gegen die beste Abwehr der Liga zufrieden gewesen. Wenn da nicht die Rote Karte beim Gang vom Feld für Marco Thürauf gewesen wäre. Mit welcher Begründung diese Entscheidung getroffen wurde werden die FSV-Verantwortlichen erst mit dem Bericht von SR Diesel erfahren.

 

Spielbericht BZL 2

FSV Bad Windsheim – BSC Woffenbach   0:1(0:1)

Bad Windsheim (ba). Im Arbeitsnachweis von SR Thorsten Rössle (Ansbach) standen nach 95 Minuten sieben Gelbe Karten, eine Gelb-Rote Karte sowie zwei Rote Karten und dann auch noch die Notiz zum einzigen Treffer der Partie für die Gastmannschaft des BSC Woffenbach. Aber der Punktspielauftakt des FSV Bad Windsheim gegen den Neumarkter Vorstadtverein kann man aber nicht in die Kategorie ruppig oder unfair einstufen. SR Rössle zog seine konsequente Linie von der ersten Gelben Karte in der 17. Minute bis zur Roten Karten in der 94. Minute einfach durch. Die Kurstädter hätten auch konsequenter in der Verwertung ihrer guten oder sehr guten Torchancen sein müssen, dann wäre auch ein Punktgewinn durchaus möglich gewesen. So stand dann lediglich auf der sportlichen Seite der eine Treffer für den BSC in der Statistik. Hier zeigten sich die Woffenbacher in der 11. Minute effektiv, als die FSV-Defensive nicht gut sortiert stand und Matthias König aus halbrechter Position flach einschießen konnte. Die erste Chance für die Gastgeber hatte in der 15. Minute Peter Weglehner der im Strafraum aus der Drehung abzog, doch leicht abgefälscht trudelte das Leder knapp am Pfosten vorbei. Einen Aluminiumtreffer verzeichneten die Gäste in der 36. Minute als Fabian Rackl aus 30 Meter einen Freistoß an die Latte knallte. ZU diesem Zeitpunkt hatte sich der FSV bereits zwei Gelbe Karten eingehandelt, weil sowohl Johannes Strobel und auch Frank Hartlehnert einen Tick zu spät in ihre Zweikämpfe gingen. Das zweikampfverhalten der Badstädter wurde dann in der zweiten Spielhälfte deutlich besser und dadurch drängte man seinen Gegner verstärkt in die Defensive. Die große Ausgleichschance bot sich in der 60. Minute, als Frank Hartlehnert einen Pass der Gäste ablauerte und an der Strafraumkante, trotz Foulspiel an ihm quer auf Peter Weglehner legte, dieser dann aber am gut den Winkel verkürzenden Woffenbacher Schlussmann Christopher Blank scheiterte. In ähnlich gute Position wurde in der 72. Minute Frank Hartlehnert von Marco Thürauf gebracht, doch auch er scheiterte an einer guten Fußabwehr von TW Blank. Frank Hartlehnert war dann auch in der 77. Spielminute ein Hauptakteur, als SR Rössle ein Tackling von der Seite von ihm vom glatt Rot ahndete. In dem darauffolgenden Diskussionen und der entstehenden Rudelbildung handelte sich FSV-Akteur Patrick Kempf eine Gelbe Karte ein und sein Kontrahent Manuel Wastl die Gelb-Rote Karte ein. So gingen dann beide Teams mit je einem Spieler weniger in die Schlussphase. Es lief bereits die dritte Minute der Nachspielzeit als der FSV nochmals alles nach vorne warf und auch die Ausgleichschance angeboten bekam. Johannes Kretschmer verlängerte eine langen Ball per Kopf auf seinen Kapitän Stefan Blank der dann aber aus neun Meter den Ball über die Latte jagte. Das letzte Ausrufezeichen der Partie setzte dann SR Rössle in der 94. Minute, als er BSC-Verteidiger Fabian Reichenberger nach einem Foulspiel mit Rot vom Feld schickte. Für den FSV bleibt als Fazit der Partie, dass man zwar den nötigen Einsatz im Abstiegskampf gezeigt hat, aber dann in den entscheidenden Momenten nicht die nötige Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt hat und somit etwas unnötig einen Punkt liegen hat lassen.

Spielbericht BZL 2 FSV Bad Windsheim – TV21 Büchenbach 1:2 (1;2) Bad Windsheim (ba). War es das schon für den FSV Bad Windsheim mit dem Thema Bezirksliga? Es sieht nun wahrlich nicht gut aus, da man nach drei Heimunentschieden sich im Spiel gegen das Team von Ex-Trainer Herbert Heidenreich mit 1:2 geschlagen geben musste. Dabei nutzten die Gäste die Anfangsnervosität des FSV gnadenlos aus und führten nach 10 Minuten mit 2:0. In der vierten Spielminute ließ Christian Lehr geschickt einen langen Ball passieren, so dass Steven Pawlowicz auf dem Flügel viel Platz erhielt und seine Vorlage konnte dann Lehr in zentraler Position verwerten. Der FSV konnte sich nicht mal richtig schütteln da stand es schon 0:2. Nun ging es über Markus Schmidt über den rechten Flügel, seine eigentlich schwache Flanke brachte Patrick Leibner nicht aus der Gefahrenzone und Steven Pawlowicz bedankte sich mit einem Abstaubertor aus 5 Meter. Die erste Annäherung an das Tor der Gäste schaffte der FSV in der 18. Minute als Andreas Krahmer einen Freistoß kurz vor dem Strafraum herausholte. Marco Thürauf nahm maß, sein Versuch wurde aber von der Büchenbacher Mauer abgewehrt. Den ersten flüssig vorgetragenen Angriff des FSV sahen die Zuschauer in der 24. Minute als Jochen Jakob mit Übersicht auf Andreas Krahmer zurücklegte, sein strammer Schuss aus 16 Meter aber etwas zu ungenau geriet, so dass TV Torwart Mulzer den Ball über die Latte lenken konnte. In der 25 Minute konnte sich Christian Schroll erneut nur mit einem Foulspiel gegen Andreas Krahmer helfen und sah, bereits in der 18. Minute verwarnt, die Gelb-Rote Karte. Und es dauerte nicht lange da konnte der FSV seine Überzahlsituation zum Anschlusstreffer nutzen. Die Kurstädter übten an der Strafraumlinie Druck auf die Gäste aus und Oliver Jakob überwand mit einem Heber ins Eck Torwart Mulzer. Danach konnte sich die Heidenreich-Elf besser sortieren und hatten auch zwei gute Gelegenheiten durch Pawlowicz. Erst scheiterte er mit einem Flachschuss (33.)und dann lenkte FSV-Keeper Schöller seinen Kopfball über die Latte. Dem FSV fehlte weiterhin die Kreativität und das letzte Durchsetzungsvermögen um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In der zweiten Spielhälfte boten sich zwar immer wieder im Ansatz Möglichkeiten, doch zwingend waren diese kaum. So wie in der 50. Minute als nach einer Ecke Patrick Leibner nach Zusammenspiel mit Frank Hartlehnert bis zum Strafraum durchstartete, doch sein Schuss von Mulzer problemlos pariert werden konnte. Überwiegend zeigten beide Teams nun eine zerfahrene Partie, in der die Gäste nur den Vorsprung halten wollten und dem FSV die Möglichkeiten fehlten der Partie noch eine Wende zu geben. In der 65. Minute war der FSV dem Ausgleich dann doch nahe, als nach einer Ecke Peter Weglehner den Kopf hinhielt, Büchenbachs Keeper Mulzer mit etwas Glück den Ball knapp vor der Linie noch zu fassen bekam. Auch mehr dem Zufall entsprang in der 72.Minute die Chance für den FSV, als ein abgefälschter Schuss zu Dustin Lunz sprang, doch dieser hinter seinen Kopfball keinen Druck mehr brachte. Den Sack zu machen hätte in der 79. Minute Christian Lehr als er alleine vor dem Tor seinen Heber zu überhastet über das Tor setzte. Auch die Präsenz von vier Stürmern bei den Badstädtern verpuffte in der Schlussphase, sodass man im Jahr 2014 weiter ohne Sieg bleibt und der Abstand zum rettenden Ufer weiter anwächst.

ESV Ansbach –Eyb – FSV Bad Windsheim                1:4 (1:1)

 

Ansbach(ba). Nach dem gestrigen Sieg des TSV Winkelhaid hatte der FSV für ein paar Stunden die Rote Laterne inne, doch nach dem Auswärtssieg gegen den ESV Ansbach-Eyb gab der FSV ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf ab. Dabei sah es auf dem schwer zu bespielenden Platz des ES V lange nicht nach einem klaren Sieg für die Badstädter aus. Zwar präsentierte sich die Lunz-Elf im Gegensatz zur letzten Auswärtspartie deutlich verbessert im Zweikampfverhalten, doch einige gegen die die Windsheimer laufende Aktionen ließen wieder böses ahnen. Gelich von der ersten Sekunde an zeigte sich der FSV engagiert und hatte in der 2. Minute schon die erste hochkarätige Chance durch Marco Thürauf, der jedoch freistehend genau auf Eybs- Torwart Eberhardt zielte. Die Anfangsunsicherheit der Gastgeber nutze in der 11. Minute Jochen Jakob mit dem Führungstreffer, als seine scharfe Hereingabe an Freund und Feind vorbei den Weg ins lange Eck fand. Lange hatte der FSV allerdings nicht Zeit sich mit der Führung im Rücken noch mehr Sicherheit zu holen. Johannes Strobel rutschte im Spielaufbau in der Hälfte weg und sein Ballverlust landete bei Christian Sandner der FSV-Keeper Gerhart Schöller umkurvte und zum 1:1 Ausgleich einschieben konnte. Nach gleich verteiltem weiteren Verlauf gab es in der 36. Minute erhöhten Diskussionsbedarf mit SR Adrian Hauck. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Ansbacher wurde FSV-Kapitän Stefan Blank beim Kopfballversuch zu Boden gerissen. SR Hauck pfiff Elfmeter und alle standen dann zur Ausführung parat, doch dann hielten Schiedsrichter und Linienrichter nochmal ein Gespräch und plötzlich gab es nur Schiedsrichterball. Nach dem Wechsel setzte dann wieder der FSV das erst Ausrufezeichen. Martin Scherer wurde im Strafraum mustergültig bedient doch sein Schuss klatschte nur an die Latte des Ansbacher Gehäuses. Auf dem immer rutschiger werdenden Geläuf wurde weiterhin um jeden Meter gekämpft, große Torraumszenen waren aber selten. Des öfteren gerieten die Angriffsreihen in Abseitspositionen oder die Abwehrreihen klärten konsequent. In der 73. Minute kippte dann das Kräfteverhältnis auf die Seite des FSV. Jochen Jakob brachte vom rechten Flügel einen scharfen Ball nach innen und Eybs Verteidiger Stefan Schreiber bugsierte den Ball ins eigene Netz zum 1:2. Und die Kurstädter ließen in der Schlussviertelstunde nicht locker und legten nach. Der eingewechselte Andreas Krahmer wurde von Ansbachs Kapitän Jörg Burkhardt zu rustikal im Strafraum angegangen und nun gab es wirklich Elfmeter. Martin Scherer verwandelte sicher. Das i-Tüpfelchen auf die Begegnung setzte in der 87. Minute Johannes Kretschmer, der sich am Strafraumeck durchsetzen konnte und mit einem Schlenzer ins Eck den Schlusspunkt unter die Partie markierte.

Aufstellung: Schöller, Kretschmer, Kempf, Leibner, Blank, Strobel, Thürauf (88. Hegwein), Jakob, Weglehner (85. Kursawe), Hartlehnert (74. Krahmer), Scherer,

BZL 2

SV Ornbau – FSV Bad Windsheim 4:1(3:0)

Ornbau (ba) Die Nerven der Spieler und Verantwortlichen des FSV wurde in der Partie gegen den sV Ornbau über die Maße strapaziert. FSV –Coach Bernd Lunz musste in seiner Starformation auf drei Stammkräfte verzichten und dann auch noch die indiskutable Leistung der SR-Gespanns um Martin Pehle (SR-Gruppe Erlangen) ertragen. Mit zwei mehr als diskussionswürdigen Elfmeterentscheidungen lenkte SR Pehle die Partie in der ersten Spielhälfte auf die Seite der Gastgeber. Zwei Elfmeterreife Situationen für den FSV dagegen wurden von SR nicht geahndet. Als Schlusspunkt hatte dann der Referee auch noch ein Rote Karte für Thomas Achtelstetter wegen Foulspiel parat. In der zweiten Spielminutenging das Kopfschütteln auf Windsheimer Seite bereits los, als zum ersten Mal der Elfmeterpfiff ertönte, als Johannes Strobel an der Strafraumlinie Ball von Hinten seinem Gegenspieler wegspitzelte.   In der 7. Minute hätte man auch gerne einen Elfmeterpfiff für den FSV gehört, als nach einer Ecke am kurzen Pfosten ein Ornbauer Spieler in Volleyballmanier sich den Ball stoppte. Diese ersten Aktionen und dann auch mit Unterstützung des Rückenwinds drängten die Gastgeber den FSV in die Defensive. Gerhart Schöller konnte mit einer Parade gegen Aaron Lederer einen Treffer verhindern und dann hatten die Badstädter Glück als Philip Schuler eine Direktabnahme nur knapp über die Latte setzte. Dann griff wieder SR Pehle ins Spielgeschehen ein als er bei einem Konterangriff des SVO erneut auf den Elfmeterpunkt deutete. Dass Aaron Lederer bei seinem Dribbling mehr oder weniger sich in seinen Gegenspieler warf und auf dem rutschigen Boden zu Fall kam interessierte dabei nicht. So lag dann der FSV nach 28. Minuten durchzwei verwandelte Elfmeter von Aaron Lederer mit 2:0 in Rückstand. Dass der drittplatzierte mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet ist zeigte in der 32. Minute Stefan Hammeter, als er aus 20 Meter mit einem Schuss in den Winkel auf 3:0 erhöhte. In der Halbzeitpause konnte sich der FSV wieder etwas beruhigen und präsentierte sich nun besser in den Zweikämpfen und übte Druck auf das Tor der Gastgeber aus. Warum in der 60. Minute erneut kein Strafstoß für den FSV gepfiffen wurde, als Frank Hartlehnert im Strafraum von zwei Gegenspielern zu Fall gebracht wurde war für keinen ersichtlich. Ab der 67. Minute musste sich der SV O nach der Gelb-Roten Karten für Sebastian Kocher auf Ergebnisverwaltung beschränkten. Die Mühen des FSV wurden dann in der 79. Minute etwas belohnt als der eingewechselte Andreas Krahmer abzog und sein Schuss sich abgefälscht über SV-Torwart Patrick Hilgarth ins Netz senkte. Die kurz aufkeimende Hoffnung des FSV wurden in der 85. Minute endgültig zerstört, als Sebastian Neuner einen Alleingang mit einem Schuss ins kurz Eck zum 4:1 vollendente   Als ob SR Pehle den FSV nicht schon genug benachteiligte setzte er mit der Roten Karte für Thomas Achtelstetter seiner Leistung noch die Krone auf. Thomas Achtelstetter dribbelte gegen drei Gegenspieler Richtung SR und wurde von einem ám Bodenliegenden Gegenspieler festgehalten und als das Spiel weiterlief und er mit einem langen Bein nachsetzte wertete SR Pehle dies als grobes Foulspiel. Nach dieser erneut psychologisch schweren Niederlage wird es für den FSV Bad Windsheim sicherlich schwer in den nächsten verbleibenden Partien bis zur Winterpause aus dem tiefen Tal wieder herauszukommen.

Aufstellung FSV BW. Schöller, Kempf, Jochen Jakob (67- Leibner), Strobel, Blank, Thürauf, Kursawe ( 80. Hegwein), Hartlehnert, Achtelstetter, Scherer, Reichert (46. Krahmer)

Fsv Bad Windsheim- TSV Winkelhaid 4:1 (1:1)

 

Bad Windsheim (ba)

Im Kellerduell des Spieltages konnte der FSV Bad Windsheim seine Niederlagenserie endlich beenden. Bevor die Partie überhaupt angepfiffen wurde musste aber FSV-Coach Bernd Lunz bereits mit einigen Widrigkeiten kämpfen. Die beiden Innenverteidiger Johannes Kretschmer und Daniel Kirchberger waren nicht einsatzbereit und nach dem Aufwärmprogramm musste auch noch Hamed Naim passen. Dass dann auch noch Thomas Achtelstetter bei seiner Anreise zum Spiel im Stau stecken blieb und zum Anpfiff nicht parat stand ließ die Verantwortlichen dann fast schon verzweifeln. Die Gäste aus Winkelhaid konnten dann die noch nicht sortierte FSV-Elf überrumpeln. Nach einer Flanke konnte Diaco in der 15. Minute zum 0:1 einköpfen. Die erste hochkarätige Chance des Spiels hatte allerdings in der 9. Minute der FSV. Patrick Kempf leitete einen Angriff mit einem dynamischen Antritt ein und wurde dann im Strafraum gut freigespielt, doch anstatt selber den Abschluss zu suchen legte er quer und die Chance war vertan. Die Verunsicherung der Windsheimer während der ersten Spielhälfte konnte der TSV aber nicht richtig ausnützen. Nach 28. Minute war dann der nächste Verletzungsbedingte Wechsel fällig, denn beim bereits angeschlagen in die Partie gehenden Jochen Jakob ging es nicht mehr weiter. Bei Dauernieselregen und immer rutschiger werdenden Rasen wurde die Partie recht zerfahren. Unterstützung beim Ausgleichstreffer kurz vor der Pause erhielten der FSV dann durch Winkelhaids Schlussmann Patrick Hinze, der einen Freistoß von Thomas Achtelstetter durchrutschen ließ. Der für den verletzten Jochen Jakob Mitte eingewechselte Thomas Achtelstetter avancierte in der zweiten Spielhälfte dann sogar zum Matchwinner. Erst sorgte er mit einem tückischen Flachschuss für die Führung des FSV (53.) und kurz darauf landete sein nächster Freistoß leicht abgefälscht von der Gästemauer zum 3:1 im Netz. Nun kämpften die Badstädter verbissen um die Führung zu behaupten und nutzen auch immer wieder die sich bietenden Räume zu Konterangriffen. Der FSV zog dem TSV dann in der 72. Minute durch ein klassisches Kontertor von Martin Scherer der von der Mittellinie durchstartend seinen Verteidiger düpierte und dann auch noch überlegt vollenden konnte. Eine gute GEelgenheit um nochmals zu verkürzen bot sich Winkelhaids Marco Lauterbach in der 74 Minute als er frei vor FSV-Nachwuchskeeper Peter Gundermann, der eine tadellose Partie ablieferte, seinen Heber über das Tor setzte. Danach brachte der FSV dank einer konsequenten Abwehrleistung den dringend benötigten Sieg über die Zeit.

Spielbericht BZ L 2 FSV Bad Windsheim – TSV Windsbach 1:4 (1:3) Bad Windsheim (ba).

 

So wie der FSV Bad Windsheim sich präsentierte, so kann man im Abstiegskampf nicht bestehen. Bei den Gegentreffern zeigte der FSV haarsträubende Fehler und geriet so bereits in der ersten Spielhälfte auf die Verliererstraße. Dabei hatte sich der FSV viel vorgenommen und erhoffte sich durch die Rückkehr von Stammkeeper Gerhart Schöller mehr Stabilität in der Defensive. Das dieser Rechnung nicht aufging, sah man eigentlich schon nach 90 Sekunden, als Windsbachs Marc Pulst relativ ungestört bis in den Strafraum marschieren durfte, dann aber am Tor vorbeischoss. In der 9. Spielminute befand sich die Bad Windsheimer Innenverteidigung immer noch im Stand-by Modus, als einem langen Ball hinter hergesehen wurde und Philipp Vorwerk mit einem Heber das 0:1 erzielte. Als dann fast gleich nach dem Gegentreffer sich wieder Marc Pulst auf dem Weg Richtung Tor machte und sein Querpass von einem FSV-Verteidigerbein gerade noch zur Ecke geklärt wurde, ahnte man beim FSV-Anhang bereits nichts Gutes für die Partie. Dass auch die Abwehr des Aufsteigers verwundbar ist zeigte sich beim Ausgleichstreffer des FSV. Thomas Achtelstetter konnte von der Grundlinie flanken und am Fünfmeterraum köpfte Peter Weglehner problemlos ein. Da aber der FSV die größeren Mängel in der Defensive aufwies, stand es aber wenige Minuten später 1:2. TSV-Torwart Mahr schlug den Ball nach vorne, TSV-Torjäger durfte gegen zwei Windsheimer per Kopf in den freien Raum ablegen und Christopher Weigel ungestört einschießen. Ein für lange Zeit letztes Offensive Lebenzeichen zeigten die Kurstädter in der 24. Minute als eine Flanke von Jochen Jakob Martin Scherer erreichte, doch sein Kopfball knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Der dritte Treffer der Gäste war wieder bezeichnend für die Verfassung der Heimelf. Der sehr agile Marc Pulst lauschte einen Querpass des FSV auf höhe der Mittellinie ab und ging auf und davon und behielt dann noch drei vor TW Schöller die Ruhe um auf 1:3 zu erhöhen. Von diesem Rückstand sollte sich die Lunz-Elf bis zum Schlusspfiff eigentlich nicht mehr richtig erholen. Zwar sah es in einer Drangphase, kurz nach der Pause, etwas danach aus, doch die Aktionen des FSV waren nicht zwingend genug. Etwas aufregung gab es nur in der 50. Minute als Frank ´Hartlehnert gegen zwei Gegenspieler im Strafraum vielleicht Elfmeterwürdig zu Fall kam und in der 58. Minute als Martin Scherer kurz vor dem Tor einen Schritt zu spät kam nach Querpass von Patrick Kempf. Die Windsbacher konzentrierten, sich mit Libero agierend, überwiegend auf eine schnörkellose Abwehrarbeit. Ein einziger Konterangriff in der zweiten Halbzeit reichte um den Sack mit dem 1:4 endgültig zu zumachen.

 

Spielbericht BZL 2

TSV Katzwang - FSV Bad Windsheim         1:1 (1:1)

Katzwang (ba). In der Auswärtspartie beim Aufsteiger TSV Katzwang hat der FSV Bad Windsheim zwei Punkte leichtfertig liegen gelassen. Zahlreiche sehr gute Torgelegenheiten konnten nicht genutzt werden. Dabei fing alles optimal für die Lunz-Elf an. Kapitän Stefan Blank holte sich an der Mittellinie energisch den Ball und schickte den durchstartenden Frank Hartlehnert auf den Weg. Dieser schloss dann mit einem Flachschuss ins kurze Eck zum 0:1 ab (8.Minute). Kurz davor musste sich aber FSV-Keeper Gerhart Schöller strecken als er einen Schlenzer von Max Thümler gerade noch über die Latte lenken konnte. In der 20. Minute konnte Schöller dem Ball nur noch hinterhersehen, doch der von Pascal Abele über die Mauer gezogene Freistoß strich am Pfosten vorbei. In der 21. Minute bot sich Marco Thürauf die Chance zu erhöhen, doch nach gutem Pass von Hamed Naim zielte er mit seinem schwächeren rechten Fuß zu hoch. Unsortiert zeigte sich die FSV-Hintermannschaft in der 33. Minute. Erst konnte zwar ein Konterangriff noch gestoppt werden, doch nach einem Fehlpass kam Katzwangs Thomas Kern in Position und brachte den Ball vor dem herauseilenden Gerhart Schöller im Tor unter. Bei dieser Aktion bekam Schöller einen Schlag auf den Oberschenkel ab und konnte die Partie nur noch unter Schmerzen und gehandicapt zu Ende spielen. Bis zur Pause hätte der FSV dann eigentlich wieder in Führung gehen müssen. In der 43. Minute rutschte ein Eckstoß bis vor die Füße von Thomas Achtelstetter, der vom Fünfmetereck den Ball aber neben das Tor setzte. In der 45. Minute lief ein FSV Konter über drei Stationen mit Tempo bis zum völlig freistehenden Hamed Naim, aber auch er schloss zu ungenau ab. Auch in der zweiten Spielhälfte boten sich dem FSV immer wieder gute Gelegenheiten für einen zweiten Treffer. In der 52. Minute wurde Marco Thürauf in der Spitze angespielt, doch mit der Fußspitze geriet der Ball wieder neben das Tor. In der 60. Minute stand dann der Fuß von TSV-Torsteher Roskoschek im Weg. Diesmal hatte Martin Scherer geflankt und Hamed Naim abgeschlossen. Mitte der zweiten Halbzeit stand das Spiel nun auf des Messers Schneide, weil der FSV, mit dem kaum mehr richtig einsatzfähigen Torwart Schöller, sich keinen Fehler in der Abwehr erlauben konnte. In der 78. Minute reklamierten die FSV-Akteure vehement auf Elfmeter, als wieder einmal Frank Hartlehnert der Katzwanger Defensive enteilt war und beim Versuch noch einen Gegenspieler auszuspielen, die Füße weggezogen wurden. Doch das viel durchgehende SR-Gespann im Schiedsrichterin Tamara Zierer beurteilte diese Aktion als nicht elfmeterwürdig. In den Schlussminuten hätte der FSV sich die drei Punkte noch holen können. Doch Steffen Reichert rutschte an der Fünfmeterlinie an einem Pass vorbei (88.) Frank Hartlehnert schoss TW Roskoscheck aus kurzer Distanz an die Brust (90+1) und zum Abschluss scheiterte Hartlehnert noch kurz vor dem Tor an einem Verteidigerbein (90+2). In die turbulente Schlussphase fiel auch noch in der 88. Minute ein Konter der Gastgeber, den Gerhart Schöller mit letztem Einsatz gerade noch außerhalb seines Strafraums abfangen konnte.

Aufstellungen: FSV BW: Schöller, Kretschmer, Kempf, Achtel (80. Kursawe), Strobel, Blank, Hartlehnert, Jochen Jakob, Scherer, Thürauf, H. Naim (76.Reichert).

Torfolge:

0:1         Frank Hartlehnert            8.Minute

1:1         Thomas Kern                     33. Minute

SRin: Tamara Zierer (SC Kirchasch)

Zuschauer: 120

Spielbericht BZL 2

FSV Bad Windsheim – TSG 08 Roth            0:2 (0:0)

Bad Windsheim (ba). An die guten Leistungen der letzten beiden Partien konnte der FSV Bad Windsheim gegen die TSG 08 Roth nicht anknüpfen und blieb ohne Punkte. Zum einen fehlte die zuletzt gezeigte Effektivität und auch körperlich zeigte man ein paar Schwächen. FSV-Trainer Bernd Lunz musste seine Viererkette aufgrund der beiden fehlenden Daniel Kirchberger und Johannes Kretschmer komplett umbauen und im Mittelfeld kam Nachwuchsspieler Patrick Leibner zu seinem ersten Bezirksligaspiel von Beginn an. In der ersten Spielhälfte fehlte der Partie etwas das Tempo, so dass sich beide Teams neutralisierten. Der Erste Schuss aufs Tor gab in der 22. Minute Stefan Struller ab, bei dem aber FSV-Keeper Gerhart Schöller auf den Posten stand. Fast im Gegenzug hätten die Badstädter eigentlich in Führung gehen müssen. Eine Flanke von Marco Thürauf legte Martin Scherer per Kopf auf Thomas Kursawe ab, der aber aus sieben Meter Roths Torwart Marco Distler nicht überwinden konnte. Mit einem Leistungsgerechten torlosen Unentschieden ging es dann in die Kabinen. Als erste Mannschaft stand der FSV zwar wieder auf dem Platz, aber die Gäste waren in der 48. Minute schneller. Tobias Fuchs hatte im Mittelfeld viel Platz, fand mit seinem öffnenden Pass Stefan Struller der mit einem Schuss ins lange Eck die Führung für die TSG 08 besorgte. Nun musste der FSV mehr für die Offensive tun, tat sich aber schwer, da viele Abspiele zu ungenau ankamen und die Gäste im Mittelfeld in den Zweikämpfen einfach präsenter agierten. In der 63. Minute lief der Ball dann doch mal gut über den rechten Flügel und Jochen Jakob konnte in den Fünfmeterraum flanken. Rothd Torwart Distler kam nicht richtig an den Ball aber auch die heranstürmenden Peter Weglehner und Martin Scherer brachten den Ball nicht im Tor unter. Als dann in der Schlussphase der FSV volles Risiko ging, boten sich den Gästen viel Raum um die Partie zu entschieden. In der 80. Minute setzte Tevik Cengiz einen Konter der TSG noch knapp daneben. In der 85. Minute war aber die Partie dann entschieden. Der eingewechselte Niklas Meier legte am Strafraum quer und Michael Frauenknecht schoss flach zum 0:2 ein. Nach der ersten Heimniederlage der Saison bleibt dem FSV Bad Windsheim die Erkenntnis, dass man in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen muss um bestehen zu können. Die Energiereserven können nun bis zum Dienstag aufgeladen werden, denn erst dann geht es zum Aufsteiger nach Katzwang.

Aufstellungen:

FSV BW: Schöller, Kempf, Leibner (81.Naim), Strobel, Kursawe (67. Stierhof), Blank, Hartlehnert (81. Reichert), Weglehner, Jochen Jakob, Scherer, Thürauf

 

Torfolge:

0:1         Stefan Struller    48.Minute

0:2         Michael Frauenknecht    85. Minute

SR: Martin Pehle (SC Großdechsendorf)

Zuschauer: 120

Bezirksliga 2

TSV Berching – FSV Bad Windsheim 2:2 (2:1)

Berching (ba). Um 15.00 Uhr sah es für den TSV Berching nach dem dritten Spielausfall der Saison aufgrund eines starken Gewitterregens aus. Es dauerte rund 30 Minuten, dann hatte sich der Gewitterregen ausgetobt und es blieben noch ein paar Pfützen auf dem Rasen. Ohne langes abtasten nahm die Partie dann Tempo auf. Beide Teams suchten den schnellen Weg zum Tor, wobei dann durch den rutschigen Boden doch einige Fehler unterliefen. Das der FSV gut ins Spiel gekommen ist dokumentiert sich in der 11. Minute durch den Führungstreffer. Nach einem guten Angriff über den Flügel flankte Marco Thürauf auf den langen Pfosten, wo Martin Scherer mit den Kopf schneller am Ball war als TSV Keeper Neumayer. Nach etwa einer halben Stunde zeigten die immer wieder auftretenden kleinen Nicklichkeiten der Gastgeber beim FSV seine Wirkung, denn die Konzentration ging verloren. Beim Ausgleich der Berchinger konnte Engin Kajgana Tempo aufnehmen und verwandeln. Kurz vorher konnte Johannes strobel mit letzten Einsatz einen Ball von der Linie kratzen. Den Rückstand des FSV zur Pause hatte man sich selbst zuzuschreiben. Abspielfehler in der eigenen hälfte und nachdem Martin Braun zuerst die Latte anvisierte brachte er den Ball im Nachsetzten dennoch im FSV .Tor unter (43.)

Kurz nach der Pause zeigten sich die Kurstädter wieder erholt und kamen prompt zum Ausgleich. Über Martin Scherer kam der Ball zu Johannes Strobel und dessen Maßflanke versenkte Peter Weglehner direkt in die Maschen. Danach kämpften beide um jeden Meter Raum, wobei die Gastgeber die besseren Torchancen besaßen. So brachte zweimal Philip Stephan das Kunststück fertig aus wenigen Metern das Leder noch über das Tor zu setzten. Ganz ohne Chancen war aber auch der FSV nicht. So strich ein Freistoß von Thomas Kursawe nur um Zentimeter am Toreck vorbei (55.) und Kursawe hätte in der 85. Minute fast noch das Spiel für die Badstädter entschieden als er nach Querpass von Andreas Krahmer mit seinem Flachschuss aus 11 Meter an TSV Keeper Neumayer scheiterte. Insgesamt konnte dann der FSV mit der Punkteteilung nach dem verspätete Anpfiff zufrieden sein. .  

 

FSV BW: Schöller, Kretschmer, Kempf, Kirchberger, Strobel, Kursawe, Blank, Weglehner, Thürauf, Scherer, Reichert (74. Krahmer).

Torfolge:

0:1         Martin Scherer   12. Minute

1:1         Ermin Kajgana    40. Minute

2:1         Martin Braun      43. Minute

2:2         Peter Weglehner              48. Minute

Spielbericht BZL 2

FSV Bad Windsheim – SC Aufkirchen         2:1 (1:1)

Bad Windsheim (ba). Einen sehr glücklichen Heimsieg konnte der FSV Bad Windsheim gegen eine mit dem Schicksal hadernde Aufkirchener Mannschaft feiern. Neben zahlreichen vergebenen Torchancen mussten die Gäste einen Platzverweis und eine Verletzung ihres Keepers Tim Friedrich einstecken. Gegen die neu sortierte Viererkette der Kurstädter machte in den Anfangsminuten Aufkirchens Tobias Babel gehörig Betrieb. Sein erster Versuch in der 6. Spielminute ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Die erste sich bietende Gelegenheit des FSV wurde in der 13. Minute auch gleich verwertet. Nach einem Abspielfehler eines SC-Akteurs in der eigenen Hälfte schaltete Jochen Jakob am schnellsten um und passte in den Lauf von Martin Scherer, der überlegt ins lange Eck zum 1:0 abschließen konnte. Die Gäste vom Hesselberg zogen danach ihr schnelles Offensivspiel weiter durch und FSV-Schlussmann Gerhart Schöller konnte sich mehrmals auszeichnen. So konnte er per Fußabwehr gegen SC-Torjäger Jochen Egner zur Ecke klären (22.). In der 26. Minute wäre er aber machtlos gewesen als nach einem Querpass in den Strafraum erneut Jochen Egner abfasste, aber den kurz vor der Linie stehenden FSV-Verteidiger Patrick Kempf traf. Eine ähnliche Szene wie beim Führungstreffer hätte für den FSV fast wieder zum Erfolg geführt. Jochen Jakob lauschte wieder einen Pass ab und bediente Mittelstürmer Scherer, der den Ball zwar an TW Friedrich vorbeibrachte, aber Michael Kolb konnte auf der Linie noch klären. In der 35. Minute wäre der Ausgleich eigentlich fällig gewesen, als Christoph Egner mit einem Kopfball aus kurzer Distanz Schöller zu einer Glanzparade zwang und dann Tobias Babel den Nachschuss aus 5 Meter über die Latte haute. Kurz vor der Pause war es dann doch soweit und die Gäste durften jubeln. Fehlpass des FSV im Spielaufbau und einen abgeblockten Schuss von Jochen Egner versenkte Tobias Babel fast von der Außenlinie im Nachsetzen ins lange Eck zum 1:1 (44.).

Der nächste Fehler der Aufkirchner Elf sollte nach wenigen Minuten der zweiten Spielhälfte die Entscheidung der Partie bedeuten. Ein Fehlpass war wieder Ausgangspunkt der Chance für den FSV, der Steffen Reichert auf der rechten Seite Platz verschaffte. Seinen Pass in den freien Raum erlief Martin Scherer der dann im Strafraum durch Peter Lechler mit einem Tritt in die Haken zu Fall gebracht wurde. SR Karl-Heinz Kratz (SC Adelsdorf) konnte nur auf Strafstoß und die Rote Karte entscheiden (52.). Marco Thürauf trat an und verwandelte sicher gegen TW Friedrich zum 2:1. Die Führung wäre fünf minute später scchon fast passe gewesen als Jochen Egner seinen Bruder Christoph mustergültig in die Tiefe anspielte, doch aus halblinker Position scheiterte er am gut reagierenden FSV-Keeper Gerhart Schöller. Trotz Unterzahl spielten die Gäste weiter munter nach vorne wogegen der FSV sich weiter im Spielaufbau schwer tat. In der 70. Minute dann der nächste Rückschlag für den SCA. Nach einer Rettungstat musste Torwart Tim Friedrich mit Verdacht auf Mittelhandbruch vom Feld. Für ihn rückte Ersatzspieler Stefan Strauss zwischen die Pfosten. Auch in der Schlussphase sahen die etwa 100 Zuschauer eine offene und interessante Partie, in der nun die Badstädter die besseren Chancen zur Entscheidung hatten. So konnte FSV-Kapitän Stefan Blank gerade noch im Strafraum geblockt werden (73.) und Marco Thürauf scheiterte alleine vor Strauss an dessen Fußspitze. In den letzten Spielminute sehnten die FSV-Akteure dem Schlusspfiff entgegen und als der letzte einer Reihe von Freistößen von Sven Schöllhammer über die Latte segelte war der zweite Heimsieg des FSV Bad Windsheim in trockenen Tüchern.

Aufstellungen:

FSV BW: Schöller, Kretschmer, Kempf, Strobel, Kursawe (81. Kirchberger), Blank, Weglehner (89. Leibner), Jochen Jakob, Scherer, Reichert (73. Krahmer)

SCA: Friedrich (71. Strauss), Wagner (81. Wastensteiner), Peter Lechler, Christoph Egner, Beck, Kolb, Babel, Sven Schöllhammer, Jochen Egner, Steffen Schöllhammer, Patrick Lechler.

 

Torfolge:

1:0         Martin Scherer   13.Minute

1:1         Tobias Babel      44. Minute

2:1         Marco Thürauf  54. Minute (Foulelfmeter)

SR: Karl-Heinz Kratz (Adelsdorf)

Zuschauer: 100

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Peter Lechler (SC) nach einer Notbremse in der 53. Minute

Spielbericht BZL 2
FSV Bad Windsheim – SV Ornbau     2:0 (1:0)


Bad Windsheim (ba). Zum letzten Heimspiel der letzten war der SV Ornbau schon ein angenehmer Gast und ließ nach einem 2:1 die Puntke in Bad Windsheim und zum Saisonauftakt 2013/14 blieben die drei Zähler wieder bei der Lunz- Elf. Bis es soweit war musste die nicht in Bestbesetzung auflaufende FSV-Elf bis zur letzten Minute hart arbeiten. Aber dank einer starken Defensivleistung belohnte man sich dann auch insgesamt gesehen auch verdient. Gleich nach Anpfiff der neuen Spielzeit legten die Badstädter den Vorwärtsgang ein. Nach ein paar Ballkontakten kam Marco Thürauf im Strafraum der Gäste in Schussposition, doch  mit seinem schwächeren rechten Fuß brachte er das Leder aus Sieben Meter nicht aufs Tor. In der 9. Minute lag dann der Ball maßgerecht auf seinem starken linken Fuß, doch den strammen Abschluss aus 14 Meter lenkte Ornbaus Keeper Patrick Hilgarth mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte. Auf der anderen Seite hatten die Gäste noch nicht viel zu bieten. Die Pässe über die Flügel gerieten zu ungenau, oder ein FSV-ler agierte im Zweikampf geschickter. Die abwartende Haltung der Seibold-Elf hätte fast in der 33. Minute zum Erfolg geführt. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau des FSV gelang der Ball zu David Lederer, der aber, nachdem er zwei Windsheimer Verteidiger ausspielte, an FSV Torhüter Gerhart Schöller scheiterte. Den Gegenangriff leitete Johannes Kretschmer mit einem öffnenden Flankenwechsel ein und nachdem Thomas Achtelstetter an der Strafraumlinie mit der Brust den Ball in den freien Raum prallen ließ, staubte Peter Weglehner zur 1:o-Führung für den FSV ab. Bis zur Pause kontrollierte die Heimelf dann das Geschehen und brachte so die Führung in die Pause. Sahen die etwa 120 Zuschauer in der ersten Spielhälfte noch eine recht flotte Partie, so sank das Tempo und gleichzeitig der Spielfluß der Partie in den zweiten 45 Minuten Richtung Sommerkick. Der FSV versuchte primär seinen Führung zu behaupten und die Gäste mühten sich in Richtung FSV-Tor. Die erste gefährliche Aktion für den FSV entstand in der 56. Minute bei einer Ecke von Marco Thürauf, die Thomas Achtelstetter am langen Pfosten per Direktabnahme in den Fangzaun setzte. In der 59. Minute erreichte ein guter Pass Sebastian Neuner zentral vor dem Tor, doch der Ball sprang im einen Tick zu weit vom Fuß, sodass Schöller die Situation bereinigen konnte. Zwingende Torchancen kamen gar nicht zustande. Viele Unterbrechungen, ständig Freistöße im Mitelfeld aber auch einige Ecken der Ornbauer prallten an einer starken Innenverteidigung in Persona von FSV-Kapitän Stefan Blank und Johannes Kretschmer ab. Aber auch insgesamt präsentierte sich der FSV als gute Einheit die sich läuferisch fit präsentierte. Auch eine kleine Unstimmigkeit zwischen Schöller und Blank, der Ball lag plötzlich frei im Strafraum, konnte kein Ornbauer ausnützen. In der 89. Minute lief dann der Ball mal wieder gut durch die Reihen der Kurstädter und nach Doppelpass mit Denis Stierhof konnte Thomas Achtelstetter im Strafraum nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Der umsichtig und ruhig leitenden SR Thorsten Rössle (TSV Elpersdorf) entschied folgerichtig auf Strafstoß, welchen dann Marco Thürauf souverän zum 2:0 Endstand verwandelte.

Aufstellung FSV BW: Schöller, Kretschmer, Kempf, Strobel, Kursawe, Blank, Achtelstetter, Weglehner (82. Stierhof), Jochen Jakob, Seiferlein (75. Reichert)

SV Ornbau: Hilgarth, Kocher, Reinhardt, Simon Nachtrab, David Lederer, Sebastian Neuner, Aaron Lederer, Weinmann (72. Engelhardt), Lederle, Schuler, Hammeter (72. Stefan Nachtrab).

Torfolge:
1:0    Peter Weglehner    33. Minute
2:0    Marco Thürauf        90. Minute Foulelfmeter

SR_ Thorsten Rössle (TSV Elpersdorf)

Zuschauer 120


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